Menschliches Zusammenleben

Menschliches Zusammenleben

– eine handlungswissenschaftliche Untersuchung gesellschaftlicher Ordnung –

Einführungsworte von Christophe Lüttmann zum Vortrag von Dr. jur. Andreas Tiedtke:

Die Österreichische Nationalökonomie, deren Vertreter unter anderem Friedrich August von Hayek unser Namenspatron ist, unterscheidet sich in wesentlichen Teilen von anderen ökonomischen Traditionen, wie dem Keynesianismus, Monetarismus, der Historischen Schule, ganz zu schweigen vom Marxismus.

Deutlich tritt dies zutage bei den ökonomischen Grundsätzen und Methoden. Aber auch innerhalb der Österreichischen Schule gibt es Differenzen.

Sichtbar wird das an der Person Ludwig von Mises. Er begreift die Ökonomik eher als Wissenschaft der Logik denn der Naturwissenschaften. Entsprechend unterscheidet er auch zwischen der Praxeologie (Logik des Handelns) und der Empirie.

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Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen

Dr. Markus Krall trägt seine Analyse zu den „Schwarzen Schwänen“ vor die er meint analysiert zu haben.

Ein schwarzer Schwan ist zwar typischerweise nicht vorherzusehen, insofern sind Kralls schwarze Schwäne eher dunkle Wolken am Himmel. Das ändert aber nichts am dramatischen Inhalt seiner Aussage.

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Das Ende der EUromantik – Neustart jetzt

Bericht von Prof. Dr. Ulrich van Suntum:

Der Mannheimer Volkswirt Prof. Dr. Roland Vaubel sprach am Dienstag den 10. Juli 2018 beim Hayek-Club Münsterland e.V. zum Thema „Das Ende der EUromantik“, so auch der Titel seines aktuellen Buches.

Trotz des gleichzeitigen Fußballspiels im Fernsehen war der Vortrag im Hotel-Restaurant Brintrup mit mehr als 50 Zuhörern sehr gut besucht.

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Hayek-Preis zu Münster 2018

Am 19. Juni 2018 fand die erstmalige Preisverleihung des Hayek-Preises an Studenten der Münsteraner WWU statt.

Um 18.30 Uhr starteten die Festivitäten mit einem kühlenden Sektempfang. Pünktlich um 19.00 Uhr griff die virtuose Cellistin Julia Wasmund in die Saiten ihres Instruments und spielte aus der Suite 6, Prélude von Johann Sebastian Bach. Später folgten dem drei weitere Stücke, nämlich Intermezzo e danza finale von Gaspar Cassadó, Allemande aus der Suite 6 von Johann Sebastian Bach und am Ende der Elfentanz von David Popper.

Die Zuhörer waren begeistert von dieser Darbietung.

Christophe Lüttmann führte durch das Abendprogramm und kündigte den ersten Redner, Prof. Dr. Max Otte an.

Zur Vita von Prof. Dr. Max Otte:

Prof. Dr. Max Otte ist Wirtschafts- und Finanzexperte und eine anerkannte Autorität auf dem Gebiet des werthaltigen Investierens. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zu Wirtschafts- und Finanzthemen veröffentlicht. Sein Buch „Der Crash kommt“ aus 2006 wurde zum Bestseller, weil der Crash tatsächlich wenig später eintrat. Er ist Gründer des Finanzinformations- und Analyseinstituts IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH, Herausgeber des Kapitalanlagebriefes DER PRIVATINVESTOR sowie Direktor des Zentrums für Value Investing e.V.

Prof. Otte wurde drei Jahre in Folge (2009-2011) von Börse Online mit dem Titel „Börsianer des Jahres“ ausgezeichnet.

Prof. Max Otte studierte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und politische Wissenschaften in Köln und Washington DC. 1992 promovierte er an der Princeton University. Seit 2001 ist er Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der FH Worms.

In seinem Vortrag ging Herr Professor Otte vor allem auf die „Machtfrage“ ein. Denn wer Macht besitzt kann auch bestehende Regeln ändern. Und also muss man sich immer und zuerst die Frage stellen, wer aktuell global gesehen Macht besitzt um Spielregeln zu ändern. Und da lag die Antwort auf der Hand, nämlich die USA.

Eine freie Marktwirtschaft a la Hayek kann nur funktionieren, wenn sich alle Parteien an die gleichen Regeln halten und daran hatte Prof. Otte durchaus Zweifel angemeldet.

Ich verlinke hier einen Artikel von Klaus Kelle, der zum Vortrag geschrieben hat.

Im Anschluss an die Rede bekamen die Teilnehmer ein vorzügliches Drei-Gänge-Menü vom Wirt Rocco Rinaudo serviert.

Draußen vor dem Fenster hatte sich mittlerweile das ZDF aufgebaut und filmte ungeniert durch die Fenster die speisenden Gäste. Dass dies unser „Qualitätsjournalismus“ sein soll mag ich bezweifeln. Auf jeden Fall gingen Prof. Otte und ich hinaus, um ein nettes Gespräch mit den Herren zu führen. Um es kurz zu machen: das war sinnlos.

Klaus Kelle hat auch zu diesem Vorfall seine Gedanken niedergeschrieben.

Frontal 21

Durch diesen „Zwischenfall“ haben sich die Gäste im Inneren des Gebäudes aber nicht die Laune verderben lassen und so schritten wir zum Höhepunkt des Abends, nämlich der eigentlichen Preisverleihung.

Laudator war Prof. Dr. Ulrich van Suntum, seit 2017 im Vorstand des Hayek-Club Münsterland e.V.

Eine kurze Vita:

Van Suntum ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Münster und hat dort das Centrum für angewandte Wirtschaftsforschung (CAWM) gegründet.

Er war Generalsekretär des Sachverständigenrates und ist Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Sein Buch „Die unsichtbare Hand“ ist in bisher fünf deutschen Auflagen sowie in englischer japanischer und chinesischer Übersetzung erschienen.

In 2017 erschien sein Werk Capital, Interest, And Money, The Economics of Viking Villagein dem er die Wirkung von u.a. Geldpolitik anhand eines sehr einfachen Modells, nämlich einer Wikingersiedlung, darstellt.

Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Makroökonomik, Geld- und Zinstheorie sowie Geschichte der Volkswirtschaftslehre.

 

Zwei Personen wurden ausgezeichnet für ihre herausragenden Essays, die sie bei der Jury eingereicht hatten.

1. Toby Law

Er erhielt 1.000€, davon 1 Goldmünze im Wert von ca. 300€.

Hayekian Complexity (Toby Law)

2. Naomi Seibt

Sie erhielt einen Sonderpreis für Schüler und einen Buchgutschein im Wert von 100€.

H2018 (Naomi Seibt)

 

Toby Law hat uns zugesagt als Referent beim Hayek-Club Münsterland e.V. aufzutreten. Es lohnt sich diesem jungen und sehr intelligenten Menschen zuzuhören.

Menschen wie Toby Law und Naomi Seibt machen Hoffnung auf die Zukunft.

Gegen 22.00 Uhr endete die Veranstaltung und Christophe Lüttmann verabschiedete die Gäste nach Hause.

Hier folgen später Videos, sobald uns die Freigaben vorliegen!

  1. Festrede von Prof. Dr. Max Otte
  2. Laudatio von Prof. Dr. Ulrich van Suntum, Preisverleihung an Naomi Seibt und Toby Law

 

Die Freiheit in Deutschland – Geschichte und Gegenwart –

Am 15. Mai 2018 referierte Prof. Dr. Gerd Habermann über die Geschichte der Freiheit in Deutschland.

Mit seiner dritten Broschüre der „Trilogie der Freiheit“ hat er sein Werk vollendet, wobei hinzuzufügen sei, dass noch ein Buch zum Thema entstehen wird.

Mit „Deutschland“ sei vor allem die Sprache gemeint, die in den Ländern Schweiz, Österreich, Luxemburg, Liechtenstein und Deutschland gesprochen wird.

Im Folgenden wird ein stark gekürzter Querschnitt aus seiner Broschüre dargestellt.

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Lügen im Zuge der Flüchtlingskrise

Am 12. April 2018 referierte die engagierte Kolumnistin und Autorin Vera Lengsfeld über die medial auf- und verbreiteten „Lügen im Zuge der Flüchtlingskrise“.

Frau Lengsfeld hob bei ihrem Vortrag vor allem auf die vielen jurististischen Fragen ab. Wie konnte es dazu kommen, dass in 2015 die Grenzen geöffnet worden sind und war dies durch Gesetze gedeckt?

Sie stellte auch die Frage, ob denn seitdem bis heute Änderungen in den Gesetzen eingearbeitet worden sind, die eventuell nachträglich das Vorgehen der Regierung rechtfertigen.

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Zwischen Propaganda und Aufklärung – Medien und Demokratie

Am 13. März 2018 sprach Frau Dr. Cora Stephan zur Situation der Journalisten in Deutschland. Sie selbst hatte viele Jahre als Radio-Moderatorin und Journalistin gearbeitet und kennt daher den Betrieb von innen.

Es ist auffällig, dass Journalisten gewisse Themen, welche als non-political correct bezeichnet werden könnten, entweder gar nicht oder nur mit Samthandschuhen anfassen.

Die Frage ob es sich dabei um eine Gängelung von oben handelte, verneinte Frau Stephan. Ganz im Gegenteil sei die Mehrzahl der Journalisten eher links einzuordnen und würde daher die sozialistische Regierungspolitik gut heißen.

Wir haben den Vortrag auf Video aufgezeichnet und in drei Teile gegliedert.

Vortrag Teil 1

Vortrag Teil 2

Vortrag Teil 3

 

Das Manuskript des Vortrags kann auf Anforderung und nach Rücksprache mit Frau Dr. Cora Stephan übermittelt werden.

 

Literaturhinweise zum Vortrag:

Uwe Krüger; Mainstream – Warum wir den Medien nicht mehr trauen, München 2016

Hans Mathias Kepplinger; Totschweigen und Skandalisieren – Was Journalisten über ihre eigenen Fehler denken; Untersuchung, Köln 2017

Michael Haller (im Auftrag der Otto Brenner-Stiftung); Flüchtlingskrise in den Medien; Studie

Robin Alexander; Die Getriebenen, Merkel und die Flüchtlingspolitik: Report aus dem Inneren der Macht, München 2017

Nassim Nicholas Taleb; Skin in the Game; 2018