Menschliches Zusammenleben

Menschliches Zusammenleben

– eine handlungswissenschaftliche Untersuchung gesellschaftlicher Ordnung –

Einführungsworte von Christophe Lüttmann zum Vortrag von Dr. jur. Andreas Tiedtke:

Die Österreichische Nationalökonomie, deren Vertreter unter anderem Friedrich August von Hayek unser Namenspatron ist, unterscheidet sich in wesentlichen Teilen von anderen ökonomischen Traditionen, wie dem Keynesianismus, Monetarismus, der Historischen Schule, ganz zu schweigen vom Marxismus.

Deutlich tritt dies zutage bei den ökonomischen Grundsätzen und Methoden. Aber auch innerhalb der Österreichischen Schule gibt es Differenzen.

Sichtbar wird das an der Person Ludwig von Mises. Er begreift die Ökonomik eher als Wissenschaft der Logik denn der Naturwissenschaften. Entsprechend unterscheidet er auch zwischen der Praxeologie (Logik des Handelns) und der Empirie.

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Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen

Dr. Markus Krall trägt seine Analyse zu den „Schwarzen Schwänen“ vor die er meint analysiert zu haben.

Ein schwarzer Schwan ist zwar typischerweise nicht vorherzusehen, insofern sind Kralls schwarze Schwäne eher dunkle Wolken am Himmel. Das ändert aber nichts am dramatischen Inhalt seiner Aussage.

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Die Essenz der Österreichischen Schule

Dr. Michael von Prollius referierte in erfrischender Art über die Kernthesen der Österreichischen Schule.

Sein Vortrag begann mit der Historie dieser alten Schule, die ihre Wurzeln im kaiserlichen Wien hatte (daher der Name).

Wesentliche Vertreter wie Carl Menger, Böhm Bawerk, Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek prägten die Lehre in ihrer Entstehungsphase. Vor allem Carl Menger ist zu verdanken, dass er mit seinem Werk „Grundsätze“ die Abkehr von der kameralistischen Volkswirtschaftslehre schaffte und ein neues, individuales Bild auf die Wirtschaft brachte.

Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek, die beide vor den Nationalsozialisten flohen und lange Zeit im Ausland wirkten (Mises bis zu seinem Tod) führten die Lehre weiter aus.

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